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PEHDSchachtauskleidung

Ausschreibungstexte



Ausschreibungstext zur Schachtsanierung nach dem S+T Baukastensystem mit PEHD-Formteilen

Vorarbeiten:
Abstemmen des vorhandenen schadhaften Schachtgerinnes und der Berme soweit erforderlich. Trockenlegung der Schachtsohle nach Erfordernis mittels frühfestem Beton bzw. im Injektionsverfahren mit flexiblem, wasser- undurchlässigem und hydrolysebeständigem S+T Injektionsgel. Trockenlegung der Schachtwände wie vor. Eventuell vorhandene Zu-/Abläufe für Einbindung der PEHD-Schachtauskleidung vorbereiten durch Anbindung entsprechender angeschrägter im Querschnitt reduzierter PEHD Stutzen STÜPE® und STÜPE H® nach DIN 8074/75 mit einer Halbschale zur Ausbildung des Gerinnes sowie zwei SBR Keildichtungen nach DIN 4060 und einer Dichtlippe aus wasserquellfähigem Material in das Abwasserrohr.

Installation der Schachtsohle:
Aufbringen eines schrumpffreien, frühfesten chloridfreien und frostbeständigen Mörtels in der Schachtsohle. Einrütteln des vorgeformten Schachtsohlen-Inlays aus PEHD Carbofix®-Betonschutzplatten und beschweren mit geeigneter Konterschalung. Falls ein vorgeformtes Schachtsohlen-Inlay aus PEHD-Carbofix®-Betonschutzplatten nicht eingepasst werden kann, sind Gerinne und Berme aus PEHD Carbofix®- Betonschutzplatten vor Ort paßgenau zu konfektionieren und in der vorbereiteten Schachtsohle anzupassen und in frühfesten Mörtel einzubauen. Darüber hinaus ist es möglich mit dem PEHD-Stutzen STÜPE H®, der eine Halbschale in der Verlängerung hat, das Gerinne zu erneuern und daran ein vorgeformtes Inlay oder ein vor Ort erstelltes Inlay zu befestigen. Anbinden des Schachtsohlen-Inlays an vorhandenes PEHD Gerinne mittels Extruder-Heftnaht bzw. Verbinden aller PEHD Teile untereinander. Nach Erstellen des Schachtsohlen-Inlays seitliches Verfüllen nach Erfordernis mit schrumpffreiem, frühfesten chloridfreien und frostbeständigen Mörtel. Den tiefgezogenen Aufweitungsring aus PEHD-Betonschutzplatten zwischen PEHD-Schachtsohle und PEHD-Schachtwandung einpassen, per Extruder-Heftnaht mit der Schachtsohle verbinden und mit schrumpffreiem, frühfestem, chloridfreiem und frostbeständigem Vergussmörtel verdämmen. Alle erforderlichen PEHD-Schweißungen mittels Extruder-Auftragsnaht ausführen, Dichtigkeit prüfen und protokollieren.

Installation der Schachtwände aus PEHD:
Vorkonfektionierte Wandelemente aus PEHD Carbofix®-Betonschutzplatten mit pilzförmigen Ankernoppen der erforderlichen Höhe nach dem Baukastensystem einpassen und mit der Schachtsohle und dem Aufweitungsring per Extruder-Heftnaht verbinden. Eventuell vorhandene seitliche Zu-/Abläufe PEHD-Stutzen STÜPE® und STÜPE H® nach Erfordernis anpassen und per Extruder-Heftnaht verbinden. Abstützen der Wandelemente mittels geeigneter Schalung. Verdämmen des durch die Noppen der Carbofix®-Betonschutzplatten vorgegebenen Zwischenraumes von alter Schachtwand und PEHD- Wandelementen mit schrumpffreiem, frühfestem, chloridfreiem und frostbeständigen Mörtel.

Alle erforderlichen PEHD-Schweißungen an den Wandelementen untereinander sowie mit der Schachtsohle, dem Aufweitungsring und dem PEHD-Stutzen STÜPE® und STÜPE H® mittels Extruder-Auftragsnaht ausführen. Dichtigkeit Überprüfen und protokollieren. Oberer Abschluß der PEHD-Wandauskleidung mittels fest elastischer, hochviskose 1-Komponenten Kleb- und Dichtmasse an vorhandene Schachtwand anbinden. PEHD ummantelte Steigeisen bis zur Höhe der PEHD-Wandauskleidung dicht verschweißen.

Hinweis: Sämtliche Konfektions- und Schweißarbeiten an den PEHD-Betonschutzplatten sind ausschließlich durch geschultes Fachpersonal mit gültiger Kunststoff-Fach- schweißerprüfung gemäß den jeweils neuesten DVS-Richtlinien (evtl. auch Gelb- druck) auszuführen. über die Befähigung der Kunststoff-Fachschweißer muss Nachweis geführt werden.

   
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